22. May. 2012, 08:51

SLUTWALK. JETZT AUCH IN IHRER NÄHE!

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Am Samstag, den 13. August 2011findet in D der erste bundesweiteSLUTWALK stattFAQ 01„'Slut', das heißt doch 'Schlampe', wie, gehen da jetzt Frauen auf die Straße, weil sie das Recht haben wollen, sich schlampenmäßig und sexy anzuziehen? Und das soll feministisch sein??“... Ja, „Slut“ heißt „Schlampe“. Zum Hintergrund dieser Bezeichnung sei folgende kleine Anekdote erwähnt: Im letzten Jahr empfahl ein kanadischer Polizeibeamter den „Frauen“, sich doch besser „nicht wie Schlampen anzuziehen, um nicht zum Opfer von sexueller Gewalt zu werden" ... daraufhin waren einige Leute überhaupt nicht amused und organisierten für den 3. April 2011 den ersten SlutWalk in Toronto. Die Idee fand seitdem diverse Nachahmer*innen. Und jetzt gibts das auch in Deutschland, gleich in mehreren Städten, u.a. Berlin und Frankfurt/Main.... Nein, der Sinn ist nicht, dass „Frauen“ für das Recht auf (traditionelle) Sexyness auf die Straße gehen. Sondern: die Idee ist, dass ALLE – geschlechter- und altersübergreifend – gegen Diskriminierung, Sexualisierung und Grenzüberschreitung auf die Straße zu gehen.Dabei geht es: um einen respektvollen Umgang der Menschen miteinander und für Selbstbestimmung hinsichtlich Körper, Gender, Sexualität und Begehren. Ob das jetzt auf der Straße, in privaten Beziehungen oder am Arbeitsplatz ist.FAQ 02„Ja, schön und gut, aber mal ehrlich, wenn Frauen im Minirock und so auf die Straße gehen, dann müssen sie halt damit rechnen, belästigt zu werden. Ich geh ja auch nicht nachts in den Central Park. So ist die Welt nun mal.“Mal Ehrlich, hier wird schon wieder das Faktische mit dem Normativen verwechselt, also der Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand. Ich muss in der Tat damit rechnen, dass in einer unachtsamen oder gar feindseligen Umgebung meine Grenzen bis hin zu körperlicher und geistiger Versehrtheit verletzt werden. Und zwar nicht nur, wenn ich eine Frau bin. Eventuell auch, wenn ich „männlich“ bin. Oder wenn ich „trans“ bin. Oder Oder Oder.Ich muss damit rechnen. Ich muss mich schützen. Aber ich muss mich nicht damit abfinden. Denn wenn ich mich damit abfinde, dann stimme ich letztendlich, wenn auch widerstrebend, zu. Und SO soll die Welt nicht sein. Und so, wie die Welt gerade jetzt ist, muss sie auch nicht sein. Sie ist nämlich (Überraschung!) veränderbar!Und, by the way, ist es nicht ganz schön sexistisch, (heterosexuellen) Männern pauschal zu unterstellen, sie könnten ihre Triebe nicht kontrollieren?FAQ 03„Ja, aber muss ich mich da ”sexy“ anziehen, wenn ich mitlaufen will?? Hab' ich ja überhaupt keine Lust drauf'!“Keine Angst. Es besteht kein „Sexy-Dresscode“. Jeder/em von Euch bleibt es überlassen, wie Ihr Euch anzieht; wichtig ist, dass Ihr Euch wohlfühlt :)Also, noch mal kurz & knackig: sogenannte Sexybekleidung ist weder Aufforderung zu noch Rechtfertigung von Übergriffen, ob verbal oder körperlich. Und diese Übergriffe sind nicht harmlos. Niemals. Und: NEIN HEISST NEIN.Als Mitorganisatorin des Frankfurter SlutWalks lädt BOUTIQUE VRENI TM Euch alle ein, mitzulaufen, für das Recht auf Selbstbestimmung und für Respekt.WANN: 13. August 2011 ab 15:00WO: „Kaisersack“, am Ende der Kaiserstraße, gegenüber des Frankfurter Hauptbahnhofs, FRANKFURT AM MAIN.SlutWalk auf FACEBOOKmore INFO zu SlutWalks bei MÄDCHENMANNSCHAFT

Dieser Beitrag stammt aus einem externen Feed von blogger.com (BOUTIQUE VRENI TM)
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