18. Nov. 2017, 13:24

Freitagsküche dritter Teil

Freitagsküche in der Mainzer Landstrasse, September 2011

Die Freitagsküche ist echt zäh. Nachdem sie so sang und klanglos Anfang 2011 aus Atelierfrankfurt verschwunden war, machte ich mir keine großen Hoffnungen auf eine Neuauflage. Die Rezeptur schien verbraucht.

Ein Irrtum.

Anfang September kam eine Mail, die frische Kochkurse an einem neuen Ort versprach. Mainzer Landstr. 105 im Hinterhaus. Nur ein paar Häuser weit von ihrem bisherigen Quartier.

Jetzt war ich am 9.9. 2011 im Anschluß an den Ausstellungsblock bei Atelierfrankfurt dort und fand alles in den vertrauten Maßen vor. Nur etwas sauberer und professioneller. Das sieht wirklich nach einer dauerhaften Einrichtung aus. Erfreulich.

Bleibt noch die Frage, wie sich das mit Salon Noir verträgt. Kann die Stadt zwei künstlerische Küchen an einem Abend ab? Und das auch noch in direkter Nachbarschaft? Mir ists eigentlich egal, ich fand Salon Noir immer ein wenig parfümiert.

Vielleicht sollten die Öztürks sich einen anderen Tag suchen? Mitwochs. Dann hätten wir Donnerstags Club Michel und freitags eben Freitagsküche.

Bleibt abschließend die alte Frage: Für was steht die Freitagsküche? Für eine originelle gastronomische Idee. Oder für ein künstlerisches Konzept? Wenn letzteres, in welcher Form? Was denkst Du?

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Das Fiasko

begann schon mit der Suppe: eine Schlange an der Theke bis zur Getränkebar. Für das Hauptgericht standen wir über eine halbe Stunde in der Schlange, netterweise mit Grappa bei Laune gehalten. Als dann voren angekommen Gäste außerhalb er Schlange ihr Essen vor uns bekamen, hatte meine Freundin die Nase voll: wir sind um die Ecke Pizza essen gegangen.

Der schöne Abend, ein gutes Essen und das Geld dafür futsch.

Das Ärgerlichste aber ist: warum passiert das gerade hier? Auf meine Beschwerden hin reagierten die Buben hinter der Theke gelassen: sie hätten damit nichts zu tun! An der Essensausgabe entschuldigte man sich. Nach 2 Stunden warten und Anstehen auf sein Essen hilft das auch nicht weiter!

Alle gefangen in einen unsäglichen Mechanismus, ohne Alternative. Dummes Schlangestehen und die Cleverness einzelner. Warum der Verzicht auf das bewährte Prinzip des Aufrufens der Namen, nur weil das der wichige Koch nicht will? Wir waren kurz vor 19:00 Uhr dort und waren einer der ersten in der Liste!Es war nicht mehr los als sonst.

Schön, daß es die Freitagsküche gibt: aber nicht so!

micha

Fiasko...

vielen Dank: Michael Bloedner

Ohne Alternative

Tut mir leid, daß es Euch so schlecht ergangen ist. Ich bin nicht so oft in der Freitagsküche. Deshalb kann ich nicht sagen, ob das typisch ist. Glaube aber nicht. Ich werde mal an die Freitagsküche schreiben und sie um eine Stellungnahme bitten.

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